Rechtsanwaltskanzlei Hein 03338/7068851
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Sozialrecht:

 

Kompetenzzuständigkeit: Rechtsanwalt Frese

 

Zum Sozialrecht gehören folgende Rechtsgebiete: Allgemeines Sozialrecht einschließlich  Verfahrensrecht (Sozialgerichtsgesetz), Recht der Grundsicherung für Arbeitssuchende (ALG II/ „Hartz IV“), Arbeitsförderungsrecht, Sozialversicherungsrecht (Krankenversicherung, Unfallversicherung, Rentenversicherung (Altersrenten, Erwerbsminderungs- und Berufsunfähigkeitsrenten), Pflegeversicherung), Recht der Kinder- und Jugendhilfe, Recht der Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen, Sozialhilferecht, Ausbildungsförderungsrecht (BAföG), Kassenarztrecht, Recht des Familienlastenausgleichs(z.B.Kindergeld).

 

Wie aus dieser Aufzählung ersichtlich ist, geht es im Sozialrecht zumeist um die Durchsetzung von Ansprüchen des Bürgers gegen Sozialversicherungsträger oder Behörden des Staates. In Zeiten leerer Kassen wird das Sozialrecht daher zu einem immer stärker umkämpften Rechtsgebiet.

Die sozialrechtlichen Spielregeln sind oft kompliziert und nicht immer befinden sich das Rechtsempfinden der Betroffenen und die Gesetzeslage im Einklang.

 

Ohne kompetente anwaltliche Hilfe läuft der Bürger Gefahr, entweder unnötig auf die Durchsetzung berechtigter Ansprüche zu verzichten oder aber viel Zeit, Ärger und zum Teil auch Geld in die Durchführung aussichtsloser Verfahren zu investieren.

 

Trotz seiner gestiegenen und noch weiter steigenden Bedeutung wird das Sozialrecht von den Juristen in Ausbildung und Praxis zumeist recht stiefmütterlich behandelt. Deshalb gibt es auch nur relativ wenige Rechtsanwälte, die sich in Form von Tätigkeitsschwerpunkten oder Fachanwaltschaften auf diesen Bereich spezialisiert haben.

 

Böse Zungen behaupten, dies liege an den in diesem Bereich lange Zeit sehr niedrigen und auch heute noch verbesserungsbedürftigen Rechtsanwaltsgebühren.

 

Dabei fordert gerade das Sozialrecht einen gewissen Grad der Spezialisierung. Vielfach geht es bei der Beurteilung sozialrechlicher Sachverhalte um medizinische und arbeitswissenschaftliche Vorfragen. Der Anwalt muß im Sozialrecht in der Lage sein, beispielsweise medizinische Sachverständigengutachten über den Grad einer Behinderung oder die Einstufung in eine bestimmte Pflegestufe kritisch zu überprüfen.Hierzu ist eine gewisse Erfahrung unabdingbar. Ich bin seit 1996 schwerpunktmäßig auf dem Gebiet des Sozialrechts tätig und verfüge über diese Erfahrung.

 

Übrigens: Im  Sozialrecht muß guter Rat nicht immer teuer sein. Die Rechtsanwaltskosten im Sozialgerichtsverfahren ab Klageerhebung werden von den Rechtsschutzversicherungen in der Regel übernommen, wenn der Vertrag die Sparte “Sozialgerichsrechtsschutz” vorsieht. Einige Versicherer bieten inzwischen auch einen erweiterten Sozialrechtsschutz an, der auch das Widerspruchsverahren umfaßt. Für finanzschwache Rechtssuchende besteht zudem die Möglichkeit, Prozeßkosten- bzw. Beratungshilfe zu beantragen.

 


 

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© Sabine Hein und Thomas Frese 2017